Mein Mann will kein zweites Kind, und er bringt meinen fünfjährigen Sohn gegen ein Geschwisterchen auf

Ich las meinem fünfjährigen Sohn gerade eine Gute-Nacht-Geschichte vor, als er mich plötzlich mit Tränen in den Augen ansah und mich anflehte, kein Geschwisterchen ins Haus zu holen. Warum nicht? Weil er dann alles bekommen würde.

Zunächst einmal sollte ich wohl sagen, dass meine zweite Schwangerschaft sowohl für meinen Mann als auch für mich eine große Überraschung war. Nach der Geburt meines Sohnes sagten alle Ärzte, dass ich keine weiteren Kinder bekommen würde, und dann war ich plötzlich wieder schwanger. Als wir es erfuhren, war ich schon in der dreizehnten Woche, da war nichts mehr zu machen. Aber es war, als wäre mein Mann böse auf mich, weil ich ein zweites Kind wollte. Nach der Nachricht hat es zwischen uns gefroren. Nur mein Sohn war anfangs begeistert. Er war so aufgeregt und versprach, mir mit dem Baby zu helfen. Er hatte gehört und gesehen, dass einige Kinder in seiner Gruppe im Kindergarten auch Geschwister hatten, also wollte er das auch.

Mein Mann war nicht in der Gesellschaft der Wartenden, er tat mir alles zum Gefallen und stellte gleichzeitig seinen Sohn gegen das zukünftige Kind. Ich weiß nicht genau, wie und was er meinem Sohn erzählt hat, mit welchen Schreckensszenarien er ihn eingeschüchtert hat, um zu beweisen, dass wir ihn nach der Geburt des zweiten Kindes nicht mehr lieben würden, aber Tatsache ist, dass mein Sohn geweint hat, weil er niemanden mehr in unserer Familie sehen will.

Ich bin mir sicher, dass es an meinem Mann liegt, denn andere um uns herum unterstützen mich. Sogar meine Schwiegermutter, und sie ist froh. Und nur mein Mann ist wütend.

Und wie überzeugt man ein kleines Kind davon, dass man es nicht vergessen wird? Besonders direkt nach der Geburt werde ich sehr beschäftigt sein, so dass ich weniger Zeit mit meinem Sohn verbringen kann. Mir selbst zittern die Hände, wenn ich mir vorstelle, dass nach der Geburt des Kindes alles noch schlimmer wird. Es ist, als würde ich diese Schwangerschaft bereits selbst bereuen. Ich hoffe, mein Mann wird seine Meinung ändern, wenn er das Baby sieht, und mein Sohn wird seine Meinung ändern, aber was ist, wenn er das nicht tut? Was ist, wenn in diesen schweren Stunden niemand für mich da ist? Und dann würde es danach nur noch schlimmer werden.
 

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