Wir leben in einer Welt, die wir selbst geschaffen haben

Ich gehe oft mit meinem Hund an der Strandpromenade spazieren und bin immer wieder erstaunt über unsere Menschen, die sich ihre eigenen ekelhaften Lebensbedingungen schaffen. Und dann wundern wir uns, warum wir so schlecht leben. Ja, das ist kein globales Problem und der Verzicht auf diese Gewohnheiten wird die Welt nicht verändern, aber ich denke, man muss im Kleinen anfangen.

Viele junge Leute gehen abends spazieren, und ich beobachte oft, dass viele gar nicht daran denken, dass es alle möglichen Behälter für Abfälle gibt, und all die Dinge, die sie sich vor die Füße geworfen oder in die Büsche geworfen haben, könnten sie noch eine Minute weitergehen und an den richtigen Ort werfen. Und Zigarettenstummel? Sie sind nicht nur eine Geißel der Bürgersteige und Rasenflächen, sondern auch eine Lebensbedrohung für die Bewohner von Häusern, in denen es hirnlose Raucher gibt, die Zigarettenstummel aus dem Fenster werfen, so dass sie vom Wind auf die unteren Balkone getragen werden können.

Ja, es gibt Hausmeister, die dafür bezahlt werden, den Müll hinter uns aufzusammeln, aber die elementaren Regeln des zivilisierten Verhaltens verlangen, dass der Müll in einen speziellen Behälter geworfen werden muss. Die Grundlagen dafür sollten von den Eltern festgelegt und in Zukunft durch ihr Verhalten vorgelebt werden.

Zugegeben, der heutige Fall hat bei mir einen Sturm positiver Gefühle und Hoffnung für die Zukunft ausgelöst.

Ein weiterer Spaziergang mit dem Hund. Vor ihr geht eine Frau mit einem etwa dreijährigen Jungen, und so wie ich es verstehe, hatte die Mutter eine Tasche für ein Mini-Picknick am Wasser bereit. Sie setzten sich auf eine Bank, die Mutter nahm ein paar Leckereien und eine Saftpackung heraus und begann, alles auszupacken. Während das Kind mit dem Essen beschäftigt war, schaute die Frau in beide Richtungen, sah, dass kein Mülleimer in der Nähe war, und warf das Paket unter die Bank. Die Reaktion ihres Sohnes war unbezahlbar – das Kind, das die Tat seiner Mutter sah, rief aus:

– Mama, warum hast du das Papier hierher geworfen? Das darfst du nicht, du musst es in den Müll werfen.

Der Junge, der seinen Saft stehen ließ und seiner Mutter die Kekse gab, hob die Verpackungen auf, lief zu einer nahe gelegenen Bank, in deren Nähe ein Mülleimer stand, und warf den Müll weg.

Wird die jüngere Generation klüger sein als wir? Möge Gott ihnen die Kraft und die Geduld geben, in dieser grausamen Welt durchzuhalten und die Zukunft zum Besseren zu verändern!

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